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Das Trolley-Problem

Das Trolley-Problem stellt eine Person virtuell  und ziemlich drastisch vor eine Dilemmasituation, in der etwas Schlechtes zu tun besser zu sein scheint als etwas noch Schlechteres einfach geschehen zu lassen.

Situationen, in denen wir etwas Unangenehmes oder sogar Schlechtes aktiv tun, um eine Situation erst einmal zu bereinigen, kennen wir gut, z.B. wenn Eltern ihr Kind wegen Drogenbesitz bei der Polizei anzeigen; wenn man einer Operation zustimmt,
die auch erst einmal unangenehm ist, um einer Krankheit Herr zu werden;  (die beiden Fälle sind natürlich verschieden gelagert).

Es scheint nun so zu sein, dass der utilitaristische Lösungsweg (der Nutzen als Entscheidungskriterium) mit einer größeren Empathiefähigkeit weniger gangbar wird, das legt zumindest dieser Artikel aus der Süddeutschen Zeitung nahe.