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Blutende Werbeplakate

Neuseeland hat vor einigen Jahren die sogenannte Bleeding-Billboard-Campaign gestartet. Nach zahlreichen Unfällen im regenreichen Frühjahr hat man sich etwas Besonderes einfallen lassen und sich dabei eine wichtige Eigenschaft von Menschen nutzbar gemacht: die Ansprechbarkeit auf der Gefühlsebene. Von jeher streiten ja Philosophen darüber, ob Gefühl(sfähigkeit) oder Verstand das zentrale Kriterium ist, das Menschen ausmacht.

Ob diese Unterscheidung in der Form überhaupt sinnvoll und weiterführend ist, scheint zumindest zweifelhaft, obwohl es für die Praxis des Lebens natürlich von enormer Bedeutung ist. Aber darüber ein anderes Mal.

Werbung funktioniert jedenfalls durchgehend über dieses Ansprechen der Gefühlsebene. Wenn das in besonders drastischer Weise geschieht, nennt man das auch Schockwerbung.


Hier jedenfalls ein kurzes Video zur Bleeding Billboard Campaign (engl.):